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Diese Seite enthält eine alphabetische Zusammenstellung von Orten, die im Leben Franziska zu Reventlows eine Rolle spielten.
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Freiadelige Magdalenen-Stift in Altenburg Private Schule für Töchter aus protestantischen adeligen Familien. FR ist dort Zögling von Ostern 1886 bis Ostern 1887. Ihren Aufenthalt dort reflektiert sie sowohl in dem autobiographischen Roman Ellen Olestjerne als auch in dem Bericht Altenburg. Das Stift entstand 1705. Die Gründer standen der pietistischen Bewegung nahe (die Initiatorin Katharine von Gersdorf war die Großmutter des Grafen von Zinzendorf, dem Stifter der Herrnhuter Brüdergemeinde). "Freiadelig" bedeutet übrigens nicht, dass dort nur Freifräuleins aufgenommen wurden, sondern zeigt an, dass das Stift gegenüber der Stadt Altenburg frei von Steuern war. Außer den Leitern (Stiftspropst und -pröpstin), den Lehrern und den Zöglingen leben noch fünf Stiftsdamen in Altenburg, die an den Andachten und den Mahlzeiten teilnehmen und den Zöglingen durch einen christlichen Lebenswandel ein Vorbild sein sollen. |
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Zunächst im Besitz von FRs Tante Liane von Qualen, erbte es später FRs Bruder Karl (Catty) , der bis zu seinem Tod 1961 dort lebte. FRs älteste Schwester Agnes ist dort beerdigt. |
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Wohnort von Theodor Storm nach seiner Pensionierung, wo er sich seine "Altersvilla" erbaut hatte. Auch nach dem Wegzug von Husum besuchte Storm und seine Frau Do die Reventlows noch häufig und für längere Zeit in Husum, die sogenannte "Storm-Saison". |
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Geburtsort von FR. Damals Kreisstadt der preuŞ©ßischen Regierungsbezirks Schleswig. Eine kleine Stadt, damals noch unmittelbar an der Nordsee gelegen. Zwischen 1870 und 1890 wuchs die Einwohnerzahl von ca. 5000 auf 6800. |
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Die Familie Reventlow wohnte ab 1866 im Schloss Husum, Ende des 16. Jhdts. von Herzog Adolf erbaut, der Amtswohnung das Landrats Ludwig Graf zu Reventlow, in der sich auch die Diensträume befanden. Dort wurde Franziska geboren, ebenso ihre Geschwister Ernst und Karl (Catty). Nach der Pensionierung des Vaters musste das Schloss für den Nachfolger geräumt werden. Die Familie zog daher im September 1889 nach Lübeck. Innerhalb des Schlosskomplexes befand sich das sogenannte "Kavaliershaus", das von 1865 bis 1950 im Besitz der Familie Tönnies war. Während FRs Jugend in Husum lebte dort Ferdinand Tönnies. Das Schloss erscheint als "Schloß Neverhuus" im autobiographischen Roman Ellen Olestjerne. Außerdem war der im ersten Stock gelegene Rittersaal Vorbild für die Storm-Novellen Im Schloß und Aquis submersus. |
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Wohnung der Familie Storm. |
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Von 1885 bis 1886 studiert FRs Bruder Ludwig in Kiel und wohnt in der Dänischen Straße 26. Von 1892 bis 1896 arbeitet er dort als Rechtsanwalt. |
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Im Besitz des Grafen Georg Reventlow, durch Heiraten Verwandtschaft mit FRs Eltern und damit mit ihr selbst. FR hält sich zwischen Juni 1887 und September 1889 hier längere Zeit auf, nachdem sie aus Altenburg zurückgekehrt war. |
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Die Familie Reventlow zog im September 1889 von Husum nach Lübeck. FR lebt in Lübeck von Oktober 1889 bis Sommer 1892. |
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Humanistisch orientiertes Gymnasium in Lübeck. Wird unter anderem von FRs Bruder Catty, ihrem Jugendfreund Emanuel Fehling, Hanns Heinz Ewers und Heinrich Mann besucht. |
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Lübeck, Glockengießerstrasse 37 Anschrift der "Höheren Töchterschule" und des "Privat-Lehrerinnen-Seminars" der Fräuleins Roquette. FR besuchte das Lehrerinnenseminar von Oktober 1890 bis April 1892. |
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Heute Dr.-Julius-Leber-Straße. Kunsthistorisch bedeutsames Patrizierhaus mit Grundmauern aus dem 13. Jahrhundert. Hier wohnte die Familie Schorer. |
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Wohnung der Familie Reventlow nach der Pensionierung des Vaters 1889 in der Moislinger Allee 30. In der Moislinger Allee 2c wohnte die Familie Mühsam. |
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Ort der heimlichen Treffen zwischen FR und Emanuel Fehling. Berühmt durch ihre (im 2. Weltkrieg zerstörte) Orgel und den Komponisten Dietrich Buxtehude, der dort 1668 bis 1707 Organist war. Erscheint in den Briefen an Emanuel Fehling häufig mit dem Kürzel "M.K.". |
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FRs Bruder Ludwig Reventlow studiert 1883-1884 Jurisprudenz in München. |
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Im Besitz des Grafen Friedrich v. Noer. |
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Das "Adelige Kloster Preetz" war kein Nonnenkloster. Vielmehr wurden im protestantischen Norden die Klöster nach der Reformation teilweise in Versorgungseinrichtungen für unverheiratet gebliebene oder verwitwete Damen des Adels umgewandelt. Obwohl Preetz kein Kloster im eigentlichen Sinn mehr war, blieb die Bezeichnung "Kloster" erhalten, auch wurde die (von den Bewohnern gewählte) Vorsteherin als "Priorin" bezeichnet. Die Bewohnerinnen bezeichnete man als "Stiftsdamen" oder "Konventualinnen". Sie lebten vorwiegend in einzelstehenden Häusern, die ihnen auf Lebenszeit zur Verfügung standen. Die Stiftsdamen unterlagen keinen Beschränkungen in Hinblick auf Lebensführung, Tätig- oder Untätigkeit oder Besuche. Sie konnten auch heiraten, mussten das Kloster dann aber verlassen, da eine verheiratete Frau als anderweitig versorgt betrachtet wurde. In ihrer Jugend war FR häufig zu Besuch bei ihrer Tante Fanny Gräfin zu Rantzau, die damals in Kloster Preetz wohnte. Nach dem Tod des Vaters und der Auflösung des Lübecker Haushalts zog auch FRs Mutter und ihre Schwester Agnes 1893 nach Kloster Preetz. FRs Mutter ist dort neben der Klosterkirche bestattet. Ein "Stiftsfräulein zu Preetz" erscheint auch in Theodor Storms Novelle Aquis submersus. |
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Im Besitz der Familie Mesmer von Saldern. |
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Im Besitz eines Zweigs der Familie Reventlow. |
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Gut Wulfshagen, Kirchspiel Gettorf, Kr. Eckernförde Zunächst im Besitz von FRs Tante Liane von Qualen. FR hält sich dort längere Zeit auf, nachdem sie im Sommer 1887 aus Altenburg zurückgekehrt war. Später erbte FRs Bruder Ludwig das Gut, der ab 1896 dort lebte und sich um die Verwaltung kümmerte, und 1906 dort in der Grabkapelle bestattet wurde. |
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Falls Sie mich auf Fehler, Auslassungen, Unsinn oder sonstige Korrigenda hinweisen wollen, tun sie das bitte.
Copyright © Wolfgang Rieger 2006
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